Die erste Woche

IMG00435-20130304-1151Am 4. März hat das PENADER zum ersten Mal offiziell seine Türen für die Kinder und Jugendlichen geöffnet! Davon wollen wir in diesem Beitrag berichten.
Nach einem Monat Vorarbeit war es bereits soweit: Das PENADER konnte Montag vergangener Woche seine Arbeit aufnehmen. Sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch die Verantwortlichen des Projekts war es ein großer Tag.

Der Tagesablauf
In Bolivien sind in der Regel zwei verschiedene Schulen in einem Gebäude untergebracht, wobei die eine Schule die Räumlichkeiten vormittags nutzt und die zweite nachmittags. Deswegen ist es ganz normal, dass einige Schüler morgens, andere erst nachmittags Unterricht haben.

Um zehn Uhr kam die erste Gruppe von Kindern und Jugendlichen ins PENADER, um dort betreut von den Erziehern ihre Hausaufgaben für die Schule zu machen. Am Mittag kam die zweite Gruppe aus der Schule und gesellte sich dazu. Vor dem Mittagessen wurde von Juan David, einem der Jugendlichen, das Tischgebet gesprochen. Er dankte für den Start des neuen Projekts und für die Hilfe aus Deutschland. Dann richtete Joaquín Jensen noch ein paar Worte an die Gruppe und das gemeinsame Essen begann. Es gab übrigens „guisito de fideo“ (eine Art Nudeleintopf) und zur Feier des Tages Apfel-Götterspeise mit Mousse au Chocolat als Nachtisch.
Nach dem Essen packte die erste Gruppe ihre Sachen und brach zur Schule auf, während die zweite Gruppe blieb, um ihre Hausaufgaben zu machen.

IMG00431-20130304-1150Das Projekt hat Zulauf 
Am ersten Tag kamen 21 Kinder und Jugendliche ins PENADER. Schon am zweiten Tag erhöhte sich die Zahl auf 29 und am Ende der Woche waren bereits 32 Kinder offiziell in den Listen des Zentrums eingeschrieben. Das zeigt wie notwendig ein Projekt wie das PENADER in der bolivianischen Kleinstadt Camiri ist.
Die Verantwortlichen des PENADER in Bolivien bedanken sich ganz herzlich für die bisherige Unterstützung aus Deutschland über Joven Esperanza. Wir als Förderverein Joven Esperanza wiederum gratulieren zum Start des Projekts, das in kürzester Zeit mit sehr wenigen Mitteln umgesetzt wurde.

Werde auch du ein Teil des Projekts und helfe direkt und unkompliziert Kindern in Bolivien. Klicke dich durch unsere Homepage und werde jetzt Mitglied!

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2 Antworten auf Die erste Woche

  1. Caroline Toledo sagt:

    Es gab aber kein Apfelmus mit Schokolade, sondern Apfel-Götterspeise mit Mousse au chocolat wie ich anmerken muss. 😀

  2. Joven Esperanza sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis, Caroline! Wir haben das im Beitrag geändert :)
    Liebe Grüße nach Camiri

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