Die Vorbereitungen

Nach den langen Sommerferien beginnt diese Woche in Bolivien wieder der Schulunterricht. Auch das PENADER öffnet wieder seine Türen für die Kinder und Jugendlichen. Wie liefen die Vorbereitungen und was ändert sich?1543770_599868196753544_1022098398_nDie Vorbereitung
Im Januar war das PENADER-Team fleißig und hat alles für das neue Schuljahr vorbereitet. Mit Geldern, die das bolivianische Team durch Verkaufstände und Catering Ende letzten Jahres eingenommen hat, konnten sie einen neuen Herd für das Projekt anschaffen. Am Haus mussten kleine Reparaturen durchgeführt, ein Frühjahrsputz gemacht und ein großer Ast, der von einem Sturm abgerissen wurde, beseitigt werden. Natürlich öffnete auch das Büro, damit sich die Kinder und Jugendlichen wieder einschreiben konnten. Gleichzeitig wurden Hausbesuche bei den Familien gemacht, um deren aktuelle Situation kennenzulernen und den Kontakt zu den Eltern zu stärken. Außerdem präsentierte sich das Projekt bei dem lokalen Radiosender “Radio del Chaco”. Nicht zuletzt bereitete das Team die Ankunft der drei Praktikanten aus Deutschland vor.

Was ist neu?
Letztes Jahr startete das Projekt mit dem Vorhaben 30 Kinder und Jugendliche auszunehmen. Aufgrund des starken Andrangs wurde die Grenze Stück für Stück erweitert, sodass zwischenzeitlich über 50 Kinder von dem Projekt profitierten. Bei der Planung für das neue Jahr hat das PENADER-Team auch das Betreuungsverhältnis und den verfügbaren bedacht. So hat man sich auf die Zahl von 50 Schüler festgelegt, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Die Entscheidung bietet sich an, da ohnehin wegen Umzug oder Schulabschluss ein paar Kinder aus dem Projekt verabschiedet wurden.

Jeder im Projekt soll einen eigenen PENADER-Ausweis bekommen. Dieser dient zur Identifizierung der Jungen und Mädchen mit dem Projekt. Außerdem sollen Kooperationen geschlossen werden, die z.B. die kostenlose Nutzung der kleinen Stadtbibliothek mit dem Ausweis ermöglichen.

Ausblick
2013 war das erste Jahr des PENADER und bereits in kurzer Zeit konnte sich das Projekt gut etablieren und viele Fortschritte feiern. Durch die Kontinuität, die Zuverlässigkeit und das nachhaltige soziale Konzept wird die Anerkennung in Camiri weiter steigen. Der langfristige gedachte Ansatz wird durch die Fortsetzung der Arbeit immer mehr Früchte tragen.

Als Förderverein Joven Esperanza e.V. freuen wir uns auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit. Außerdem hoffen wir den Kreis der Unterstützer erweitern zu können. Es besteht immer noch eine Finanzierungslücke um das Fortbestehen des Projekts für dieses Jahr zu garantieren und das Angebot sinnvoll weiterzuentwickeln.

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