PENADER feiert einjähriges Bestehen

Am Montag den 10. März ging es schon los, ziemlich genau 6 Tage vor dem eigentlichen Geburtstag des PENADER. Geplant war ein Sportturnier für die Kinder, welches sich über die ganze Woche hinstrecken sollte. In drei Disziplinen haben sich die Kinder und Jugendlichen gemessen: Volleyball, Basketball und Fussball.

Luis stürmt mit dem Ball nach vorn

Luis stürmt mit dem Ball nach vorn

Unter der Woche traten die einzelnen Teams gegeneinander an und am Samstag wurden dann die Finalspiele ausgetragen. Zu den sportlichen Aktivitäten kam eine Art Marathon hinzu, der sich über eine Strecke von ca. 1,5 km erstreckte. Die MitläuferInnen wurden in drei Klassen aufgeteilt, zunächst gemischt bis neun Jahren, die zweite Kategorie bildeten Mädchen älter als neun Jahre und zu guter Letzt Jungs älter als neun Jahre. Die Gewinner der einzelnen Klassen wurden mit Preisen wie Schulheften, Bleistiften, Radiergummis und Linealen beschenkt. Die Gewinner:

  • Gustavo Cerezo Padilla (gemischt bis neune Jahre)

  • Angela Sejas Duran (Mädchen ab neun Jahren)

  • Jose Carlos Curisi (Jungs ab neun Jahren)

Abgesehen von den sportlichen Beiträgen, sollte der künstlerische Teil natürlich auch nicht zu kurz kommen. Deswegen wurde am Freitag abend ein kleines Zusammenkommen organisiert, an dem Kinder wie auch Eltern teilnehmen konnten. Die “Kleinen” hatten hierbei die Möglichkeit selbst etwas beizutragen, wie z.B. Tänze, Sketches oder ähnliches.

Ein voller Erfolg, denn es haben sich ganze fünf Gruppen von Tänzern und Tänzerinnen zusammen gefunden.

  • Los Negritos: Soledad, Edith, Angela, Nayeli, Veronica, Javier (Alter: 8-11)

  • Los Tobas: Yulisa, Vivian, Carla (Alter: 13-18)

  • Freiwilligen: Andrea, Sofie, Lars, Justus (Alter: 18-23)

  • Cueca Chaqueña: Maria José (Alter: 15), Matthias (Freiwilliger)

  • Alle: ” Macarena”

Nach den Darbietungen wurden noch einzelne kleine Tanzspiele gespìelt bis hinzu einer Polonese durch das ganze Projekt. Anschliessend wurde eine Kleinigkeit zu Essen serviert, bis dann alle bespaßt und zufrieden in ein tolles Geburtstagswochenende gehen konnten.

Der Samstag sah wie folgt aus, Punkt 9 Uhr trafen sich alle im Projekt und es ging sofort an den Marathon. Nach ca 13 Uhr waren alle LäuferInnen einmal gelaufen und man konnte das ganze Programm auf dem naheliegenden Sportplatz fortführen. Dort wurden dann die Finalspiele ausgetragen. Nach etlichen Sportstunden sind dann alle mit einem großen Hunger in das Projekt zurück gekehrt. Hier sollte ein Überraschungsessen auf sie warten, und zwar: selbstgemachte Burger. Ein grosses Grinsen verbreitete sich auf den Lippen der Kinder und man hat geradezu das Wasser in deren Münder zusammenlaufen sehen. Doch bevor gegessen werden konnte wurden natürlich die SiegerInnen der Disziplinen geehrt und wie immer ein Tischgebet aufgesagt. Auf die Plätze, fertig ?, LOS! Und das grosse Geschmatze lief im vollen Gange. Nachdem dann die Teller gewaschen waren und ein bisschen aufgeräumt wurde, gingen die gut gesättigten und glücklichen Kinder nach Hause.

Clara hilft beim Aufbau des großen Büffets

Clara hilft beim Aufbau des großen Büffets

Der Sonntag, der eigentliche Geburtstag des PENADERs, hatte sich ein wenig anders gestaltet, denn dieser Tag wurde größtenteils nur unter den MitarbeiterInnen gefeiert. Jede(r) bereitete dazu etwas vor. Zum Essen wurden auch die Nachbarschaft eingeladen, um das PENADER besser kennnezulernen. Die Nachbarinnen und Nachbarn konnten gegen eine Spende für das Projekt auch gerne etwas mehr Essen mit nach Hause nehmen. Nach diesem letzten Tag, ging dann auch der erste Geburtstag des PENADERs zu Ende. Alles in allem eine sehr gelungene Woche mit viel Spaß, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die ErzieherInnen eine gelungene Abwechselung, die das Gemeinschaftsgefühl weiter stärken konnte.

Hintergrund

Logo1-PENADER_cutIm Jahr 2012 ergriffen sieben engagierte Bolivianerinnen und Bolivianer die Initiative, die Lebensumstände und Chancen von Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen nachhaltig zu verbessern. Am Ende des Prozesses stand ein umfangreichens und ganzheitliches Konzept, das kurze Zeit nach der formellen Gründung im März 2013 mit finanzieller Unterstützung von Joven Esperanza e.V. in die Praxis umgesetzt wurde.

Der einjährige Geburtstag markiert für die GründerInnen und MitarbeiterInnen einen wichtigen Punkt, da nach einem Jahr zufrieden auf die großen Fortschritte und Entwicklungen des Projekts zurückgeblickt werden konnte. Außerdem bot das Jubiläum eine sehr gute Gelgenheit erneut innerhalb der Stadt auf das Projekt aufmerksam zu machen, Kontakte zu knüpfen und zu festigen. Letzteres ist eine wichtige Maßnahme, um die Wirkung, Nachhaltigkeit und langefristige Auslegung des Projekts zu demonstrieren und so langfristig mehr UnterstützerInnen aus der lokalen Bevölkerung einzubinden.

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