Motivation

 

Wie haben wir PENADER kennengelernt?
Wir arbeiteten im Rahmen von verschiedenen Programmen im Zeitraum von Herbst 2010 bis Herbst 2011 als Freiwillige in der bolivianischen Kleinstadt Camiri in verschiedenen sozialen Projekten. So lernten wir das Vorgängerprojekt kennen, dass sich für arbeitende Kinder und Jugendliche engagierte. Sehr schnell begeisterten wir uns für die Qualität des Angebots und das Engagement der bolivianischen, ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Kinder und Jugendlichen. Die Idee, ein neues Projekt, generell für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und nicht nur für Kinderarbeiter, ins Leben zu rufen, ist bei uns auf große Gegenliebe gestoßen, sodass wir nun das PENADER (Proyecto Educativo Niño, Niña y Adolescente de Escasos Recursos) tatkräftig unterstützen.

 

Wieso sammeln wir Spenden in Deutschland?
Die Möglichkeiten des Projekts PENADER vor Ort materielle und finanzielle Unterstützung zu erhalten, sind zur Zeit sehr beschränkt. Die Hilfe von anderen NGOs in Bolivien reicht bei Weitem nicht für die laufenden Kosten aus und kann ein langfristiges Bestehen und Wirken nicht garantieren. Von Seiten der Stadt gibt es für das noch junge PENADER vorerst keine Unterstützung, da die Strukturen in Bolivien hauptsächlich für mit größerem Maßstab ausgelegt sind. Für ein so kleines Projekt ist es in der Anfangszeit schwer von den staatlichen Programmen zu profitieren. Schade, denn das PENADER ist der einzige vorhandene Ansatz in Camiri, bedürftige Kinder und Jugendliche so ganzheitlich zu betreuen. Nur mit Spenden aus dem Ausland kann also überhaupt dieses wertvolle Projekt finanziert werden.

Wie kam es zu Gründung von Joven Esperanza e.V.?
Nach unserer Rückkehr nach Deutschland wollten wir unser Engagement weiterführen. Also setzten wir uns zusammen und gründeten im Dezember 2011 den gemeinnützigen Förderverein Joven Esperanza e.V., um einen Rahmen für unsere Arbeit zu schaffen. Seit diesem Jahr fokussieren wir unsere Unterstützung auf PENADER.
Joven Esperanza e.V. ist aber keineswegs nur ein Club von Ex-Freiwilligen. Er lebt vielmehr von der Beteiligung unterschiedlichster Menschen, die PENADER für wertvoll halten. Und es sollen bald noch mehr werden!

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