Stellenbeschreibung:

Freiwilligenarbeit im PENADER in Camiri, Bolivien

Wir suchen:

Eine aufgeschlossene Person, die Lust hat, unsere Freunde für mindestens drei Monate im Projekt zu unterstützen. Du solltest bereits Spanisch verstehen und dich in einfachen Sätzen unterhalten können (Sprachniveau A2). Hier wird dich aber niemand Vokabeln abfragen oder von dir verlangen, grammatikalisch einwandfrei zu sprechen (das können wir auch nicht 😉). Du sollst deine Zeit im Projekt schließlich genießen und nutzen können, daher ist es nur von großem Vorteil!

Voraussetzung ist ganz klar, dass du gut mit Kindern umgehen kannst und im besten Fall schon Erfahrungen gesammelt hast, z.B. durch Nachhilfe, Babysitting, Ferienlagerbetreuung oder Ähnliches. Da im Projekt mehrere Hunde, Katzen und Schildkröten leben, solltest du auch hier keine Berührungsängste haben 😊

Für deine Verpflegung ist von montags bis freitags gesorgt und dein eigenes Zimmer bietet dir immer genügend Möglichkeit zum Entspannen und Zurückziehen.

Deine Aufgaben:

  • Hausaufgabenunterstützung von montags bis freitags (ca. ab 10 bis 16 Uhr)
  • Wenn du gerne in der Küche arbeitest, freut sich unser Küchenteam jederzeit über Hilfe beim Gemüseschnibbeln und Co. 😉
  • Dem Lehrpersonal beim Verteilen der Mittagessen helfen
  • Nach den Hausaufgaben Aktivitäten oder Spiele durchführen
  • Nachmittags dabei helfen, die Unterrichtsfläche aufzuräumen und  zu fegen
  • Spaß haben, kreativ sein, offen für eine neue Kultur sein und immer kommunizieren, was du dir wünschst, brauchst oder dich stört. Wir haben immer ein offenes Ohr für dich und freuen uns über deine aktive Mitgestaltung am Projekt: wenn du ein Hobby hast oder eine coole Idee hast, die du gerne mit den Kindern umsetzen würdest, immer her damit! 😊
  • Deine Freizeit kannst du nach deiner Laune gestalten

Bewerbungsablauf:

Fülle zuerst den Fragebogen aus und sende ihn an uns zurück. Auf dieser Grundlage werden wir eine Vorauswahl treffen und uns bei Dir melden, wenn Deine Daten stimmig sind. Anschließend folgt …

  • Ein Telefonat zum ersten Austausch
  • Ein Kennenlernen via Zoom oder persönlich
  • Gemeinsames Beantragen deines Visas
  • Organisatorisches (Reiseplanung etc.)
  • Seminar zur Vorbereitung via Zoom oder persönlich
  • Los geht’s nach Bolivien 😊

Bei Fragen kannst Du Dich jederzeit bei uns melden:

 joven.esperanza.ev@googlemail.com

W I R   F R E U E N   U N S   A U F   D I C H !

Wir suchen aktives Engagement…

  • Social Media:
    Du hast Lust, unser Projekt über Social Media noch bekannter zu machen und unsere Follower auf dem Laufenden zu halten? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn du einen Posten im erweiterten Vorstand übernehmen würdest. Neben den Treffen mit dem Vorstand und erweiterten Vorstand (alle zwei Monate) wäre dein Zeitaufwand für Social Media individuell. Wir stellen uns monatlich (je nachdem, was für Bilder und Themen uns das PENADER liefert) ca. zwei bis vier informative Posts bei Instagram und Facebook sowie die Pflege der Internetseite mit dem ein oder anderen neuen Artikel, den du aus den Newslettern (ca. alle zwei Monate) übernehmen kannst, vor. Bei unseren Social Media Accounts ist viel Raum für deine eigenen Ideen zur Gestaltung.
  •  Flyer:
    Du kennst dich mit Gestaltung oder Marketing aus? Wir wollen neue Flyer designen und drucken lassen und würden uns sehr freuen, wenn du diese einmalige Projektarbeit – vom Design bis zum Druck – übernehmen würdest! Der Arbeitsaufwand ist nicht konkret abschätzbar, da er von unseren gemeinsamen Zielen und Herangehensweisen abhängt.
  • Fundraising:
    Du hast Lust, dich für die Finanzierung teilweise bereits geplanter Projekte, wie einer Krankenversicherung für die Kinder und das PENADER-Team, einzusetzen? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn du das Ansprechen von Firmen und Privatpersonen übernehmen und das Fundraising systematisch in der Projektarbeit voranbringen würdest.

Sommerfest 2021

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in diesem Jahr hatten Harry und ich das Vergnügen, das  Sommerfest auszurichten. Schon im Vorwege hatten wir Spaß mit dem Festausschuss bei der Organisation und Vorbereitung. 

Und dann hat auch der Wettergott pünktlich zu Beginn um 16 Uhr mitgespielt, die Sonne lugte heraus und die Temperaturen waren angenehm. So konnten wir den Tag draußen verbringen und einige haben es unter den Pavillons sogar bis spät in die Nacht ausgehalten.

Wir waren eine nette Truppe von 25 Leuten (das nächste Mal wollen wir aber mehr sein!) und haben es uns bei leckerem Essen, dem einen oder anderen Getränk und netten Gesprächen gut gehen lassen.

Julius und Jojo haben uns mit neuesten Infos rund um das PENADER versorgt und sogar wieder eine Life-Schaltung zu „unseren“  Kindern hergestellt, die gerade am Mittagstisch saßen und uns voller Freude zugewunken haben. Da geht einem einfach das Herz auf!

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, hoffentlich mit noch viel mehr Mitgliedern, deren Freunde und/oder Nachbarn.

Bis dahin, bleibt gesund!

Garnet

Wir suchen Sachspenden

Normalerweise nehmen wir keine Sachspenden entgegen, weil die Verschiffung und das Konzept dahinter nicht mit den Säulen des Projekts und der hauptsächlichen Unterstützung zur Eigenhilfe übereinstimmen. In diesem Fall, fährt aber der Vorstand zum Kinderprojekt, besucht die Leiter vor Ort, schaut sich die Räumlichkeiten an und kann Hilfsgüter direkt einsetzen.

Schau bei unserer Auflistung vorbei. Von Bohrer, über Handys bis Artike aus der Apotheke ist alles dabei. Vielleicht liegt etwas im Keller, was für dich nicht mehr von Belangen ist, aber für andere ein wahrer Schatz sein kann.

Wir freuen uns über deine Sachspenden. Dein Joven Esperanza e.V. Team

Onlineunterricht für die Kinder & erste Impfungen für die Erzieher im PENADER

Neben dem weiterhin bestehenden Mittagsessen-Angebot, das nach wie vor täglich über 200 Personen aus der Nachbarschaft nutzen, kommen inzwischen ca. 40 Kinder ins Projekt, um von dort aus am Onlineunterricht teilzunehmen. Darüber hinaus unterstützen und motivieren die Erzieher die Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben, wiederholen und üben mit ihnen wichtige Inhalte, die pandemiebedingt auf der Strecke geblieben sind. Jeder Erzieher ist für eine kleine Anzahl an Kindern zuständig, sodass ein persönlicher Kontakt besteht und es zu überschaubaren Kontakten kommt. Dadurch, dass aufgrund des Wechselunterrichts einige Kinder am Vormittag, andere am Nachmittag kommen, ist es möglich, größere Menschenansammlungen zu vermeiden, und auch die Hygienemaßnahmen und Trennwände sorgen für einen recht sicheren Umgang. Ohne das PENADER hätten die meisten „unserer“ Kinder keine Möglichkeit, am Fernunterricht teilzunehmen, da nur wenige Familien aus den armen Stadtteilen Camiris über die nötigen technischen Geräte, Strom oder gar einen WLAN-Anschluss verfügen. So haben sie – genau wie andere Kinder – aber weiterhin die Möglichkeit, zu lernen und einen Schulabschluss anzustreben und sie erleben auch wieder die Gemeinschaft und Freude im Projekt.

Über die lange Zeit, in der es nicht möglich war, in die Schule oder ins PENADER zu kommen, haben allerdings auch einige Kinder nicht nur große Lücken aufgebaut, sondern auch die Motivation zu lernen ist nach so langer Zeit ohne irgendeine Form von Unterricht gesunken. Vor allem die Eltern sehen oft nicht die Notwendigkeit, dass ihre Kinder, sobald sie etwas rechnen und schreiben können, länger in die Schule gehen und unterstützen so auch nicht, dass die Kinder für die Teilnahme am Onlineunterrichts ins PENADER kommen. Durch den persönlichen Kontakt und individuelle Gespräche versuchen die Mitarbeiter des Projekts, die Familien zu überzeugen, doch leider stellt sich das als sehr schwierig heraus. Diese durch Corona verstärkte Problematik trifft auf sehr viele Kinder in armen Länder zu, wie beispielsweise auch Unicef berichtete.

Eine gute Nachricht gibt es aber noch: Letzte Woche traf ein neuer Vorrat an Impfstoffen in Camiri ein. Die Menschen – und so auch unsere Mitarbeiter vor Ort – stellten sich schon um 5 Uhr morgens in lange Schlangen. Das gesamte PENADER-Team hat nun entweder die AstraZeneca-Erstimpfung oder die Johnson & Johnson-Impfung erhalten! Auch wenn die Kinder in Bolivien wohl erst einmal nicht geimpft werden, ermöglicht die Impfung des Teams zumindest unseren Mitarbeitern ein etwas unbesorgteres Arbeiten. Insgesamt steigt die Hoffnung in Bolivien: die dritte Welle klingt langsam ab (aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz 45,4) und 19,8% der Bevölkerung haben inzwischen ihre Erstimpfung bekommen, 6,82% sind durchgeimpft. Mit weiteren Impfungen kann hoffentlich nach und nach ein Rückkehr zur Normalität und vor allem auch an die Schulen und Universitäten ermöglicht werden. Bis dahin versucht das Team vor Ort, die Kinder und deren Familie bestmöglich aufzufangen…

Endlich wieder Lernen im PENADER

Fast ein Jahr fand coronabedingt kein Unterricht für die Kinder in Camiri statt. Da die Kinder ihr eigenes Grundstück über Monate gar nicht verlassen durften und die Schulen geschlossen hatten, war kein Präsenzunterricht möglich, und auch ein Fernunterricht mit Arbeitsaufträgen etc. kam lange nicht zustande. Die Menschen hatten schlicht und ergreifend auch größere Sorgen…

Nachdem die Grundversorgung der Familien über unsere Essensausgabe gewährleistet war, entwickelte das PENADER gemeinsam mit uns Ideen, wie wir es den Kindern ermöglichen können, zu lernen. Neben dem Bildungsaspekt, der für uns als Bildungsprojekt natürlich eine ganz zentrale Rolle spielt, hielten wir es auch für besonders wichtig, den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. So entwickelten unsere Pädagogen vor Ort erst Arbeitszettel, dann ganze Arbeitshefte mit diversen Aufgaben, die mehrere Fächer abdeckten und gaben diese mit dem Mittagessen an die Familien aus. Sobald es möglich war, besuchten sie auch einige Kinder an deren „Haustüren“. Dabei wurde allerdings schnell klar, dass viele die Hefte nicht einmal angerührt hatten – es fehlte an Motivation und Unterstützung der Erwachsenen! Über die Monate im Lockdown hatten die Kinder sehr viel verlernt, die jüngeren Schüler konnten teilweise nicht einmal mehr ihren Namen schreiben… 

Nach den „Sommerferien“ begann im Februar das neue Schuljahr und nun boten auch die Schulen Fernunterricht mit online Arbeitsaufträgen und Videokonferenzen an. Dies bedeutete für unsere Kinder allerdings keinen Unterschied, denn nur 2% der Familien des PENADERs verfügen über die notwendigen technischen Geräte, WLAN hat niemand. Gleichzeitig stand fest, dass die Kinder aus armen Familien hier komplett abgehängt werden und nicht wenige die Schule damit endgültig abbrechen würden, wenn ihnen keine Möglichkeit, am Onlineunterricht teilzunehmen, sowie die dringend notwendige Unterstützung gegeben wird. 

Insbesondere aufgrund des letzten Punktes entschieden wir uns für eine Option im PENADER selbst: wir verlagerten die Computer des Projekts nach draußen, ließen Kabinen aus Plexiglas anfertigen und besorgten zusätzlich Headphones und Kameras. So konnten – unter den Hygienebestimmungen – zehn online Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Hier arbeiten nun seit einigen Wochen jeden Vormittag und Nachmittag Kinder des Projekts und können so am Fernunterricht teilnehmen! Währenddessen die Jugendlichen inzwischen recht wenig Unterstützung von unseren Pädagogen benötigen und sich schnell an die „neue Schule“ gewöhnt haben, ist die individuelle Betreuung der Jüngeren umso wichtiger: an unseren großen Tischen arbeiten die Kleinen nun gemeinsam mit den Pädagogen – selbstverständlich auch im Freien und durch eine Plexiglasscheibe getrennt – an den Schulaufgaben und üben Stück für Stück wieder das, was sie vielleicht schon einmal konnten.

Inzwischen kommen ca. 30 Kinder wieder täglich ins PENADER. Hier haben sie nun die gleichen Möglichkeiten wie andere Kinder ihrer Schulen: sie lernen und sie bekommen die nötige Unterstützung und Aufmerksamkeit – und sogar wieder ein Stück Normalität und Gemeinschaft… 

Alles zur Mitgliederversammlung 2021

Nachdem wir unsere Mitgliederversammlung letztes Jahr aufgrund der ganz neuen Coronasituation recht spontan nur im ganz kleinen Kreis halten konnten, haben wir uns dieses Jahr wieder mit allen bei Zoom „getroffen“. Bei Frühlingswetter kamen viele engagierte Mit-glieder zusammen! Eine Auswahl derjenigen, die sich auch gezeigt haben, seht ihr rechts. Schön, dass ihr da wart! Besonders gefreut hat uns, dass dieses Mal neben unseren treuen Hamburgern viele Mitglieder aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz dabei sein konnten. Diese Möglichkeit, sich online dazuzuschalten, wollen wir auch in den kommenden Jahren geben – auch, wenn wir uns dann hoffentlich wieder richtig versammeln können. Auch einige Interessierte haben wieder teilgenommen (und teilweise schon parallel ihren Mitgliedsantrag ausgefüllt J). Zuletzt konnten wir in online Gruppenräumen sogar zu unterschiedlichen Themen richtig in den Austausch kommen und neue Ideen entwickeln.

Die Pandemie hat 2020 auch Camiri schwer getroffen und so auch unsere Projektarbeit maßgeblich geprägt…Nachdem das Coronavirus auch in Bolivien bestätigt wurde, durften die Menschen monatelang kaum ihr Grundstück verlassen, unter 18- und über 65-Jährige sogar gar nicht. Dadurch konnten sie auch nicht mehr arbeiten, sodass viele Familien nichts mehr zu essen hatten. Wir sprangen bald mit Lebensmittel-lieferungen ein, was durch die Quarantänebestimmungen allerdings auch nur begrenzt möglich war. So warteten alle sehnlichst auf erste Lockerungen. Unsere Freunde vor Ort nutzen diese Zeit aber auch für die Planung und Vorbereitung einer Essensausgabe für die Kinder des Projekts und die ganze Nachbarschaft. Seit Juli wird täglich für über 200 Personen im PENADER gekocht und mittags stehen knapp 50 Familien vor dem PENADER Schlange, um sich und ihren Familien ein warmes Mittagessen und Brot für abends abzuholen. Unter strengen Hygieneauflagen wurden seitdem schon 28.031 Mittagessen an insgesamt 253 Menschen verteilt. In der Grafik links seht ihr in rot die Anzahl der versorgten Familien und in blau die Anzahl der verteilten Mittagessen. Neben der Versorgung all dieser Menschen war es auch für unsere zwölf MitarbeiterInnen ein großes Glück, weiterhin Arbeit und ein zuverlässiges Gehalt  zu haben. Momentan sind wir dabei, die Bildungsmöglichkeiten auszubauen. Fast ein Jahr lang herrschte Stillstand in den bolivianischen Schulen, doch nun beginnt langsam ein Fernunterricht. 

Bei der Wahl des Vorstandes wurden erneut Julius Knierer zum Vorstandsvorsitzenden, Marisa Amaya Rudilla zur stellvertretenden Vorsitzenden und Johanna Gewand zur Schatzmeisterin gewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurde unser erweiterter Vorstand, bestehend aus Alexander Maywurm, Marie Claes, Teresa Kückmann, Lutz Kirsten und Joshin Rose. Wir freuen uns außerdem, dass nun auch Natalie Sell, die sich ebenfalls seit vielen Jahren für Joven Esperanza einsetzt, in den erweiterten Vorstand gewählt wurde. Herzlichen Dank für euer Vertrauen!                                                                             Wir blicken – mit eurer Unterstützung – zuversichtlich ins Jahr 2021 und hoffen sehr, euch bei der nächsten Mitgliederversammlung wieder von Kinderlachen, gemeinsamem Lernen, Essen und Spielen im PENADER berichten zu können… Bis dahin halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Einladung zur Mitgliederversammlung 2021

Liebes Mitglied,

2020 war für uns alle ein besonderes Jahr – geprägt von der Covid-19 Pandemie. Auch in unserem bolivianischen Partnerprojekt PENADER war es ein Jahr voller Herausforderungen und der Suche nach kreativen Lösungen. Wir möchten dir bei unserer diesjährigen Mitgliederversammlung davon erzählen, wie das PENADER unter diesen besonderen Umständen weitergearbeitet und neben den Kindern auch ganzen Familien durch diese schwierige Zeit geholfen hat. Außerdem möchten wir einen Ausblick auf die Zukunft geben. Die Mitgliederversammlung stellt für uns eine gute Gelegenheit dar, miteinander in Kontakt zu kommen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.  

Die Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 21. Februar 2021 um 15 Uhr findest du anbei. Dieses Jahr wird die Mitgliederversammlung online über Zoom stattfinden. Nimm dir gerne Kaffee und Verpflegung mit ins Meeting 🙂

Wir empfehlen dir, das kostenlose Programm „Zoom“ im Vorfeld auf deinem Computer zu installieren. Für Smartphones und Tablets gibt es natürlich auch eine Zoom-App. In diesem Fall musst du nur noch die Meeting-ID (860 4735 9628) und den Kenncode (MV2021) eingeben. Alternativ gelangst du auch über folgenden Link zum Meeting: https://us02web.zoom.us/j/86047359628?pwd=WmNMdnFiUkNiZXhrQktqUVMvSHJ2Zz09

Wir freuen uns über hoffentlich viele (unverbindliche) Zusagen über diesen Doodlelink: https://doodle.com/poll/gka9huyvn7q3a986?utm_source=poll&utm_medium=link, über unsere Facebook-Veranstaltung oder alternativ als direkte Antwort und vor allem auf DICH am 21.02.

Weihnachtsrundmail 2020

Dieses Jahr war für uns alle ein besonderes mit ganz neuen Herausforderungen…

Die Corona-Krise hat auch Bolivien sehr schwer getroffen. Anders als bei uns gibt es dort aber kaum staatliche Hilfe, sodass viele Menschen, die durch die Quarantäneregelungen beispielsweise nicht mehr arbeiten gehen können, ihre Familien nicht mehr ernähren können. Das PENADER hat auf unterschiedlichen Wegen versucht, „unsere“ Familien zu versorgen: nach ersten Lieferungen während der Ausgangssperre wird nun seit einem halben Jahr im Projekt für alle eingeschriebenen Kinder und deren Familien sowie viele weitere Menschen aus der Nachbarschaft gekocht. Diese kostenlose Essensausgabe ist für für viele im Dorf die einzige Mahlzeit am Tag und somit eine unbeschreiblich große Hilfe. In den letzten Monaten haben bis zu 40 Familien fünf Tage die Woche ein warmes Mittagessen abgeholt. So konnten knapp 250 Menschen mit einem täglichen Mittagessen versorgt und neun Mitarbeitern des PENADERs der Job gesichert werden. Seit Anfang Juli hat das PENADER 22.594 Mittagessen verteilt. Wir danken euch im Namen der bolivianischen Familien von Herzen, dass ihr das möglich macht!

Da auch die Schulen seit April geschlossen sind und es kein Homeschooling o.Ä. gibt, versuchen wir neben der Versorgung der Familien auch, Bildungsangebote für die Kinder in Form von Aufgabenheften etc. zu schaffen. Diesen so wichtigen Aspekt wollen wir im neuen Jahr noch weiter ausbauen, damit die Kinder nicht ganz aus der Übung kommen, bis die Schulen und das PENADER wieder öffnen dürfen… 

Damit du dir einen genaueren Überblick über die Situation in Camiri in diesem Jahr verschaffen kannst, haben wir ein Video zusammengestellt. Dieses findest du in unserem neuen, browserbasierten Vereinsverwaltungs-Programm „easyVerein„. Es handelt sich um ein professionelles Programm für die Vereinsverwaltung. Deine Daten sind hier sicher aufgehoben und du hast sogar deinen eigenen Mitgliedszugang, über den du unsere Veranstaltungen und freigestellte Dateien findest. Hierfür hast du gestern (evtl. im SPAM?) eine Mail bekommen, um dir ein Passwort einzurichten. Unter „Dateien“ gelangst du dann zum Video, alternativ kannst du es aber auch über YouTube aufrufen: https://www.youtube.com/watch?v=dqyhh2WNJSQ&feature=youtu.be. Solltest du Fragen zur Anwendung deines Mitgliedszugangs haben, melde dich gern bei uns.  

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Mitgliederversammlung im kommenden Jahr auch online stattfinden. Merke dir gerne schon einmal Sonntag, den 21.02.2021 ab 15 Uhr vor. Die offizielle Einladung mit Hinweisen zur digitalen Durchführung folgt im Januar.

Jetzt wünschen wir dir und deiner Familie erst einmal eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr!

DANKE FÜR ALLES und herzliche Grüße

Julius, Marisa und Jojo