Reisebericht Julius: Vertragsunterschrift für den Hauskauf

Meinen fünften Besuch des PENADERs trat ich mit einem klaren Auftrag an: Der Vertrag zum Kauf eines Hauses für das PEANDER sollte unterschrieben werden. Das Haus hatte Lukas aus unserem erweiterten Vorstand bei seinem Besuch im Mai ausfindig gemacht und sich mit den Verkäufern auf einen Kaufpreis geeinigt.

Wie ihr während der vergangenen Monate mitverfolgen konntet, haben wir den Kauf des Grundstücks und Gebäudes durch unseren Förderverein Joven Esperanza e.V. vorbereitet. Innerhalb von 4 Monaten konnten wir durch die überwältigende Unterstützung aus dem Kreis der Mitglieder, EinzelspenderInnen, Spenden von Unternehmen, Vereinen und Stiftungen den Kaufpreis für das Haus aufbringen – nochmals herzlichen Dank für die großzügigen Spenden! Parallel dazu haben wir die rechtlichen Dinge geklärt und alle Behördengänge vorbereitet. Hierbei wurden wir von einem bolivianischen Anwalt in Camiri und einem Anwalt aus Hamburg begleitet. Durch Verzögerungen bei der Bereitstellung von notwendigen Dokumenten in Deutschland konnte Natalie nicht wie geplant im September nach Bolivien fliegen, sodass ich spontan für diese zugleich spannende, wie aufregende Aufgabe eingesprungen bin.

Für das Vorlegen der Dokumente bei den Behörden in Bolivien, das Unterzeichnen des Kaufvertrags und die Zahlung des Kaufpreises hatte ich nur etwas mehr als eine Woche Zeit vor Ort. In enger Absprache mit unserem Anwalt in Camiri haben wir deswegen versucht, die Termine so gut es ging vorzubereiten, sodass es eine Chance gab, dass ich den Vertrag direkt nach Ankunft am Montagmorgen unterschreiben konnte. Es kam jedoch wie so oft in Bolivien etwas anders, da die Notarin aufgrund von letzten Vorbereitungen am Montag keinen Termin vergab. Dies bot mir stattdessen die Gelegenheit noch einmal mit eigenen Augen das Objekt und die Verkäufer kennenzulernen. Das Haus ist wunderschön und in einem guten Zustand, das Gelände riesig – hier wird es viel Platz für die Kinder geben sowie das Potential, mehr Kinder aufzunehmen und ihnen ein größeres Angebot an Unterstützung zu bieten.

Aufgrund eines Feiertages am Dienstag verschob sich der Termin abermals und als wir am Mittwoch dann endlich unterschreiben wollten, war sich die Notarin bei Vorlage meines Visums nicht sicher, ob dieses ausreichen würde, um ein Haus in Bolivien zu erwerben. Diese Unsicherheit konnte sie jedoch schnell klären, sodass wir Donnerstag endlich das Treffen mit den Verkäufern bei der Notarin zur Vertragsunterschrift durchführen konnten. Eine Besonderheit in Bolivien ist, dass man dem Vertrag zusätzlich zur gezeichneten Unterschrift durch einen Stempelabdruck des Daumens zustimmen muss – so hatte ich noch nie einen Vertrag unterschrieben!

Der Vertrag ist unterzeichnet – mit Unterschrift und Fingerabdruck!

Daraufhin konnte ich am Freitag die Zahlung des Kaufpreises vornehmen und die ehemaligen Eigentümer haben uns eingeladen, mit den Kindern das neue Haus zu besuchen. Für die Kinder war es aufregend, das Gebäude und Grundstück kennenzulernen. Dass sie dort bald wirklich das Projekt besuchen werden, konnten sie sich noch gar nicht so wirklich vorstellen.

Am Sonntag vor meiner Abreise habe ich ein letztes Mal die Verkäufer besucht. Wir haben uns herzlich verabschiedet und als Zeichen des erfolgreichen Verkaufabschlusses durfte ich das Verkaufsschild mitnehmen. 

Julius zeigt stolz das Verkaufsschild.

Abschließend zu den turbulenten letzten Monaten stelle ich fest, dass wir alle sehr stolz sind, ein so schönes Gebäude und Grundstück für das PENADER gefunden zu haben. Das Team und die Kinder freuen sich schon jetzt riesig auf den Einzug und sind sich sicher, dass es ein wichtiger Schritt für die weitere Stärkung des PENADERs ist.

Joaquin vor dem Eingang des neuen Hauses.

Natürlich endete der Prozess hier noch nicht. Nach meiner Abreise musste die Grunderwerbssteuer bezahlt werden, was unser Anwalt vor Ort mittlerweile erledigt hat. Außerdem wurde die Eintragung ins Grundbuch veranlasst. Daraufhin wird uns die Stadt Camiri ein Eigentumszertifikat ausstellen. Wir werden euch selbstverständlich informieren, wenn auch dieser wichtige Schritt vollzogen wurde.

Für mich persönlich war es eine besondere Reise. Ich bin sehr erleichtert, dass der Kauf erfolgreich war. Damit geht auch einer meiner persönlichen Träume in Erfüllung. Seit meines FSJs 2011 (vor über 10 Jahren!) haben wir gemeinsam in Bolivien und hier in Deutschland daran gearbeitet, das Projekt PENADER aufzubauen und zu stärken. Der Hauskauf ist dabei ein entscheidender Schritt.

Mein Aufenthalt war dieses Mal von Behördengängen, Treffen mit dem Anwalt und den Verkäufern geprägt. Nebenbei gab es aber auch schöne ausgelassene Momente: Etwas Zeit mit den Kindern auf dem Fußballplatz und Volleyballfeld sowie das Wiedersehen mit unseren alten Freunden Gabi, Moises, Joaquin. Die Arbeit der Betreuenden im PENADER hat mich nachhaltig beeindruckt: alle Betreuenden – von den Kindern liebevoll Profes genannt – sind Studenten, die sehr selbständig arbeiten und ein großes Maß an Eigeninitiative über die Arbeitszeit hinaus an den Tag legen. Sie bieten beispielsweise Unterstützung bei Online-Fortbildungen für die Ältesten an und organisieren Aktivitäten wie Filme gucken.

Ein weiteres Highlight meiner Reise war der Besuch meines langjährigen Freundes Copa aus Tarija (Süden Boliviens), der nach Abschluss eines BWL Studiums und einer Kochausbildung mittlerweile Betreiber einer erfolgreichen Pizzeria ist, in Camiri. Seinen Besuch hat er unter anderem dafür genutzt, etwas von seinem Wissen an das PENADER – Betreuende, Kinder und Eltern der Kinder – weiterzugeben. Er organisierte einen Kurs über das Backen von Pizza, Weißbrot und Schwarzbrot. Für die Teilnehmenden bietet das eine gute Chance, sich etwas aufzubauen oder ein bereits existierendes Business zu erweitern.

Das PENADER plant jetzt im Austausch mit uns kleinere Umbaumaßnahmen, sodass noch Ende diesen Jahres der Umzug vollzogen werden kann. Somit können die Kinder im neuen Jahr mit Beginn des Schuljahres (dieses beginnt in Bolivien im Februar) direkt im neuen Gebäude das Projekt besuchen. Natürlich wollen wir dann auch endlich unser Versprechen einlösen, und die Spendenden für den Hauskauf am Haus verewigen.

Ganz zum Schluss bin ich sehr erschöpft, aber auch erleichtert und überglücklich nach Deutschland zurückgekehrt.

Das PENADER-Team.

Jojo in Bolivien: Mein Besuch im PENADER

Jojo in Bolivien: Mein Besuch im PENADER

Fünf Jahre nach meinem Freiwilligeneinsatz und vier Jahre nach meinem letzten Besuch ging es diesen Sommer für mich endlich wieder nach Camiri! Ich war gespannt, was sich durch Corona und generell über die Zeit verändert hatte, wer noch alles im Projekt sein und mich wiedererkennen würde und natürlich war ich sehr neugierig auf das neue Haus.

Letzteres sah ich gleich am ersten Morgen und war – wie erwartet – begeistert! Nach einigen Gesprächen mit den wirklich netten Verkäufern sowie der Bank und einem Blick auf weitere mögliche Gartengrundstücke wurde jedoch klar, dass die ganzen Papiere doch nicht schnell genug fertig sein werden würden, als dass ich sie noch während meines Aufenthalts würde unterschreiben können. So wird sich bald ein weiteres Vorstandsmitglied auf den Weg machen und dies übernehmen…

In Camiri hatte sich tatsächlich wenig verändert und auch im Projekt lief (zum Glück :)) alles im Großen und Ganzen wie zuvor. Ein bisschen was Neues gab es dann aber doch. Aus ein paar kleinen Anbauten war ein Traum von Gemüsegarten geworden (wie wir es von den Fotos kennen) und auch das Homeschooling hat sich bemerkbar gemacht: die älteren Schüler:innen arbeiten nun oft digital an den Computern; einige belegen neben der Schule bereits Kurse einer Online-Ausbildung oder üben fleißig mit dem Matheprogramm bettermarks, das wir dank einer Spende kostenlos nutzen dürfen.

Digitales Arbeiten im Projekt

Am aufregendsten war es für mich aber, die Kinder wiederzusehen: ungefähr zehn bekannte Gesichter entdeckte ich am ersten Tag – und alle erinnerten sich auch noch an zurückliegende gemeinsame Aktivitäten! 🙂 Den ein oder anderen habe ich glatt mit dem älteren Geschwisterkind verwechselt und staunte nicht schlecht, wer von den „kleinen“ Jungs und Mädchen nun auf einmal zusammen war. Besonders gefreut habe ich mich über die Besuche der älteren Kinder, die gar nicht mehr ins PENADER gehen: als sie von ihren kleineren Geschwistern oder über Facebook mitbekamen, dass ich in Camiri war, kamen an den Abenden mehrere Ehemalige zum Hallo sagen vorbei. Einige von ihnen studieren inzwischen – all die Jahre im PENADER haben Früchte getragen und eine neue Generation hat die Möglichkeit, aus dem barrio-Leben herauszukommen!

Besuch von den Großen/ Maira studiert inzwischen Jura und Carla auf Lehramt

Es ist so schön, zu sehen, mit wie viel Freude und Einsatz diese jungen Menschen ihre Chance ergreifen. Tagsüber arbeiten sie, die übrigen Stunden gehen sie in die Universität oder nutzen die Zeit fürs Lernen. Andere haben sich – trotz erfolgreichem Abitur – zunächst nur für die Arbeit entschieden. Wenn man zehn kleine Geschwister hat, sind die Möglichkeiten wohl auch andere… Ein weiterer „Junge“ hatte damals die Schule abgebrochen, das Projekt verlassen und war etwas abgerutscht. Dieses Jahr erzählte er mir, dass er nun mit 23 wieder in die Abendschule geht, um sein Abitur nachzuholen und etwas aus seinem Leben zu machen – es ist nie zu spät… Einige Familien sind im Laufe der Jahre umgezogen, andere Kinder kommen aus anderen Gründen nicht mehr ins Projekt.

Familienfoto (drei fehlen, dafür bin ich dabei)

Ich beschloss, eine meiner „kleinen Freundinnen“ zu suchen – auch, weil ich gerüchteweise gehört hatte, dass sie schwanger sei. Mit der Unterstützung von Joaquin fand ich sie auf dem Markt, wo sie Salteñas verkaufte. Sie erzählte mir, dass sie (15 Jahre) ein sechs Monate altes Baby hatte. Damit war sie schon das zweite schwangere Mädchen, das mal ins PENADER gegangen war, und eigentlich bedeutet das für diese das Ende ihrer Ausbildung. Umso glücklicher war ich, als sie mir bei einem späteren Treffen mit ihr und ihrem Baby erzählte, dass sie nächstes Jahr wieder in die Schule gehen würde. Ihre Mutter versicherte mir später, in der Zeit auf das Baby aufzupassen – so hat die junge Mama doch noch eine Chance und ich hoffe sehr, dass sie es trotz aller Schwierigkeiten schafft, diese zu ergreifen… Natürlich stehen auch die Türen des PENADER jederzeit für sie und später auch ihr Kind offen. Daneben haben wir mit dem Team vor Ort auch schon überlegt, wie wir noch mehr Aufklärung sowie einen niedrigschwelligen Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglichen können (wobei das in diesem Fall nicht das Problem war).

Für mich war es eine ganz besondere Erfahrung, alle wiederzusehen und ihre Lebenswege zu verfolgen. In Bolivien ist der Weg sicherlich für den ein oder anderen noch etwas steiniger als hier, aber viele finden dennoch einen guten – und ich bin überzeugt, dass das PENADER einen großen Beitrag dazu leistet. Dass eine gewisse Bindung über all die Jahre und nach eigentlich kurzer gemeinsamer Zeit bestehen bleibt, unterstreicht wohl auch noch einmal, wie wichtig die Erwachsenen im PENADER für die Kinder sind, die sich zuverlässig um sie kümmern und mit Freude mit ihnen beschäftigen. Deswegen freue ich mich auch sehr, dass wir so großartige Profes vor Ort haben, die ihnen Vorbilder und Bezugspersonen sind und oft mehr tun als von ihnen erwartet wird! Spätestens in einigen Jahren muss ich wohl noch einmal zu Besuch kommen, um zu sehen, was aus der nächsten Generation geworden ist, die jetzt fleißig vor den Heften und Rechnern sitzt – oder doch noch lieber auf dem Sportplatz steht… 🙂

Jojo

Abendessen mit dem Team

Aktuelles zum Hauskauf

Schon lange träumen wir davon, für die Kindertagesstätte PENADER ein eigenes Gebäude kaufen zu können. Jetzt haben wir ein geeignetes Haus gefunden und das Projekt konkretisiert sich immer weiter. Die Lage ist ideal, in der Nähe zum bisherigen Haus, es hat einen großen Außenbereich mit eigenen Sportplatz sowie einen großzügigen Essbereich und noch viele weitere Vorzüge. Es fehlen allerdings noch etwa 30.000 Euro (Stand 11. Juli) für den Hauskauf, die wir gemeinsam mit Spenden erreichen wollen. Siehe aktuelles Update!

Ergänzend zu dem Haus sollen in Phase 2 ein großes Gartenareal für einen Selbstversorger- und Schulungsgarten (20.000 Euro) und in Phase 3 ein Anbau bei dem neuen Objekt (70.000 Euro) realisiert werden. Insgesamt benötigen wir rund 240.000 Euro.

Damit das PENADER weiter wachsen und sein volles Potential entfalten kann, möchten wir um deine Unterstützung bitten:

Spendenkonto: Joven Esperanza e.V. / IBAN: DE78 4306 0967 2036 4696 00 / BIC: GENODEM1GLS / GLS Gemeinschaftsbank Bochum

Ihr könnt auch direkt über PayPal spenden, dafür einfach diesen QR-Code scannen und den gewünschten Beitrag bei PayPal eingeben.

Hier Mitglied werden

Den Stand der Spenden aktualisieren wir regelmäßig, du kannst ihn hier sehen:

13. August 2022:

Tausend Dank an alle Spender*innen!!!


Der für den Hauskauf – Phase 1 benötigte Betrag ist jetzt vollständig gedeckt!

In den letzten Wochen haben wir die Vorbereitungen zum Abschluss des Kaufvertrags weiter vorangetrieben. Unsere deutschen Vereinsdokumente wurden ins Spanische übersetzt und apostilliert, Vollmachten erstellt und beglaubigt sowie alle Dokumente der bolivianischen Notarin zur Prüfung in Bolivien übergeben. Wir lassen uns für den Kaufvorgang von einem bolivianischen und einem deutschen Anwalt beraten, um sicherzugehen, dass beim Übertragen des Eigentums alle Anforderungen erfüllt werden. Leider konnte Jojo bei ihrem Besuch den Kaufvertrag nicht unterschreiben, da wir damals noch auf Dokumente aus Deutschland gewartet hatten. Deswegen wird in den kommenden Wochen nochmal ein Mitglied des Vorstands von Joven Esperanza e.V. nach Bolivien fliegen, um die fehlenden Dokumente vorzulegen und den Kaufvertrag zu unterschreiben.


Wir freuen uns sehr darauf, dass sich die viele administrative Arbeit hier in Deutschland und auch in Bolivien bald auszahlt. Der Umzug des PENADERs ins neue Haus wird jetzt immer greifbarer.


Ohne euch wäre nichts von dem möglich und wir von Joven Esperanza e.V. und auch das Team des PENADERs sind sehr dankbar für eure Unterstützung. Vor allem die Kinder und Jugendlichen freuen sich schon sehr auf das neue Haus!

Wir werden euch in den kommenden Wochen weiterhin auf dem Laufenden halten und hoffentlich auch bald vom Umzug berichten können.

01. August 2022:

Das ursprüngliche Grundstück, welches wir für den Garten eingeplant hatten, ist leider nicht mehr verfügbar. Wir prüfen zurzeit alternative Grundstücke, die etwas größer und damit auch etwas teurer als die ursprünglich geplanten 20.000 Euro sind. Die Kaufpreise liegen zwischen 30.000 Euro und 40.000 Euro. Aktuell prüfen wir Eignung, Papiere und Preise der möglichen Grundstücke und hoffen in den nächsten Wochen ein passendes Grundstück zu finden. Der Plan ist die Kaufabwicklung zusammen mit der Kaufabwicklung des Hauses (Phase 1) durchzuführen, da die Behörden- und Notausgänge die gleichen sind.

12. Juli 2022:

Uns fehlen nur noch knapp 30.000 Euro für den Kauf des Hauses – vielen Dank an alle, die bisher gespendet haben! Die Verkäufer reservieren das Haus noch bis Mitte August, weswegen wir eine Aktion gestartet haben, um im Endspurt den restlichen Betragen zusammen zu bekommen. Wer 100 Euro oder mehr spendet, wird im künftigen Haus verewigt, z.B. auf einer „Spendenwand“. Weitere Informationen findest du hier.

Jojo ist gerade vor Ort in Camiri, um den Hauskauf weiter voranzubringen. Wir hoffen sehr, dass wir unser Ziel erreichen – ohne euch, wäre das alles nicht möglich gewesen!

16. Juni 2022:

Wir sind überwältigt von eurer Unterstützung und Spendenbereitschaft! VIELEN, VIELEN DANK!

Wir haben das ausführliche Hintergrunddokument zum Hauskauf aktualisiert. Gerne könnt ihr damit auf potenzielle Unterstützer zugehen und uns dabei helfen, den Traum vom eigenen Haus wahr werden zu lassen. Ihr findet es, gemeinsam mit dem One-Pager und einem Vorschlag für ein Anschreiben weiter unten auf dieser Seite.

6. Juni 2022:

Der Infoabend war ein Erfolg: Nur wenige Tage später habt ihr weitere rund 6.650 Euro gespendet – vielen Dank! Unser Ziel für Phase 1 sind insgesamt 150.750 Euro, die wir bis Ende August sammeln möchten. Bis dahin fehlen noch rund 63.000. Teilt gerne weiter die PDF-Dokumente in euren Kreisen und den Link zum Mitgliedschaftsantrag. Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen.

2. Juni 2022:

Sehen wir uns heute Abend beim Infoabend zum Hauskauf über Zoom? Hier geht es zum Meeting:

Zoom-Link

Meeting-ID: 850 3095 4637

Kenncode: 590524

Die wichtigsten Informationen findest du in den beiden unten verlinkten PDF-Dokumenten. Eines fasst die Fakten auf einer Seite zusammen, das zweite ist mit zusätzlichen Hintergrundinfos versehen. Beide kannst du direkt hier runterladen.

Endspurt Hauskauf: Verewige dich im neuen Gebäude

Wie ihr wisst, läuft seit einiger Zeit ein Spendenaufruf für ein neues Haus, das unser Projekt P.E.N.A.D.E.R in Camiri nutzen kann. Einen großen Teil der anfallenden Kosten konnten wir durch eure Spenden bereits sammeln – auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für eure Unterstützung!

Die Verkäufer reservieren uns das Haus bis Mitte August zum Kauf, daher möchten wir zum Endspurt noch eine besondere Aktion starten und wenden uns deshalb nochmal an alle Mitglieder und Unterstützer*innen von Joven Esperanza e.V.

Da Joven Esperanza e.V. und das P.E.N.A.D.E.R. von Anfang an von den vielen engagierten Mitgliedern getragen und aufgebaut wurden, möchten wir diese auch Teil des Hausprojekts werden lassen. Wir haben uns deshalb überlegt, alle Spender*innen ab einem Betrag von 100€ im neuen Haus zu verewigen und eine ‘Spendenwand’ mit allen Namen zu beschriften. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen, die bereits für den Hauskauf gespendet haben.

Ein Bild, das Gebäude enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Wenn du also auch Teil der hoffentlich neuen Unterkunft des P.E.N.A.D.E.R. sein möchtest und bis jetzt noch unentschlossen warst, freuen wir uns über deine Spende! Teile diesen Spendenaufruf auch gerne unter deinen Freunden und Bekannten, damit wir diese Chance ergreifen und den Kindern eine bessere Lebens- und Lernumgebung schaffen können.

Spendenkonto: Joven Esperanza e.V. / IBAN: DE78 4306 0967 2036 4696 00 / BIC: GENODEM1GLS / GLS Gemeinschaftsbank Bochum

Ihr könnt auch direkt über PayPal spenden, dafür einfach diesen QR-Code scannen und den gewünschten Betrag bei PayPal eingeben:

Den aktuellen Spendenstand sowie weitere Informationen zum Projekt findest du hier: https://joven-esperanza.de/index.php/blog/

An alle, die bereits für den Hauskauf gespendet haben: eure Spendenbescheinigungen für die Einzelspende möchten wir im August erstellen und euch zuschicken.

Sommerfest 2021

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in diesem Jahr hatten Harry und ich das Vergnügen, das  Sommerfest auszurichten. Schon im Vorwege hatten wir Spaß mit dem Festausschuss bei der Organisation und Vorbereitung. 

Und dann hat auch der Wettergott pünktlich zu Beginn um 16 Uhr mitgespielt, die Sonne lugte heraus und die Temperaturen waren angenehm. So konnten wir den Tag draußen verbringen und einige haben es unter den Pavillons sogar bis spät in die Nacht ausgehalten.

Wir waren eine nette Truppe von 25 Leuten (das nächste Mal wollen wir aber mehr sein!) und haben es uns bei leckerem Essen, dem einen oder anderen Getränk und netten Gesprächen gut gehen lassen.

Julius und Jojo haben uns mit neuesten Infos rund um das PENADER versorgt und sogar wieder eine Life-Schaltung zu „unseren“  Kindern hergestellt, die gerade am Mittagstisch saßen und uns voller Freude zugewunken haben. Da geht einem einfach das Herz auf!

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, hoffentlich mit noch viel mehr Mitgliedern, deren Freunde und/oder Nachbarn.

Bis dahin, bleibt gesund!

Garnet

Onlineunterricht für die Kinder & erste Impfungen für die Erzieher im PENADER

Neben dem weiterhin bestehenden Mittagsessen-Angebot, das nach wie vor täglich über 200 Personen aus der Nachbarschaft nutzen, kommen inzwischen ca. 40 Kinder ins Projekt, um von dort aus am Onlineunterricht teilzunehmen. Darüber hinaus unterstützen und motivieren die Erzieher die Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben, wiederholen und üben mit ihnen wichtige Inhalte, die pandemiebedingt auf der Strecke geblieben sind. Jeder Erzieher ist für eine kleine Anzahl an Kindern zuständig, sodass ein persönlicher Kontakt besteht und es zu überschaubaren Kontakten kommt. Dadurch, dass aufgrund des Wechselunterrichts einige Kinder am Vormittag, andere am Nachmittag kommen, ist es möglich, größere Menschenansammlungen zu vermeiden, und auch die Hygienemaßnahmen und Trennwände sorgen für einen recht sicheren Umgang. Ohne das PENADER hätten die meisten „unserer“ Kinder keine Möglichkeit, am Fernunterricht teilzunehmen, da nur wenige Familien aus den armen Stadtteilen Camiris über die nötigen technischen Geräte, Strom oder gar einen WLAN-Anschluss verfügen. So haben sie – genau wie andere Kinder – aber weiterhin die Möglichkeit, zu lernen und einen Schulabschluss anzustreben und sie erleben auch wieder die Gemeinschaft und Freude im Projekt.

Über die lange Zeit, in der es nicht möglich war, in die Schule oder ins PENADER zu kommen, haben allerdings auch einige Kinder nicht nur große Lücken aufgebaut, sondern auch die Motivation zu lernen ist nach so langer Zeit ohne irgendeine Form von Unterricht gesunken. Vor allem die Eltern sehen oft nicht die Notwendigkeit, dass ihre Kinder, sobald sie etwas rechnen und schreiben können, länger in die Schule gehen und unterstützen so auch nicht, dass die Kinder für die Teilnahme am Onlineunterrichts ins PENADER kommen. Durch den persönlichen Kontakt und individuelle Gespräche versuchen die Mitarbeiter des Projekts, die Familien zu überzeugen, doch leider stellt sich das als sehr schwierig heraus. Diese durch Corona verstärkte Problematik trifft auf sehr viele Kinder in armen Länder zu, wie beispielsweise auch Unicef berichtete.

Eine gute Nachricht gibt es aber noch: Letzte Woche traf ein neuer Vorrat an Impfstoffen in Camiri ein. Die Menschen – und so auch unsere Mitarbeiter vor Ort – stellten sich schon um 5 Uhr morgens in lange Schlangen. Das gesamte PENADER-Team hat nun entweder die AstraZeneca-Erstimpfung oder die Johnson & Johnson-Impfung erhalten! Auch wenn die Kinder in Bolivien wohl erst einmal nicht geimpft werden, ermöglicht die Impfung des Teams zumindest unseren Mitarbeitern ein etwas unbesorgteres Arbeiten. Insgesamt steigt die Hoffnung in Bolivien: die dritte Welle klingt langsam ab (aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz 45,4) und 19,8% der Bevölkerung haben inzwischen ihre Erstimpfung bekommen, 6,82% sind durchgeimpft. Mit weiteren Impfungen kann hoffentlich nach und nach ein Rückkehr zur Normalität und vor allem auch an die Schulen und Universitäten ermöglicht werden. Bis dahin versucht das Team vor Ort, die Kinder und deren Familie bestmöglich aufzufangen…

Endlich wieder Lernen im PENADER

Fast ein Jahr fand coronabedingt kein Unterricht für die Kinder in Camiri statt. Da die Kinder ihr eigenes Grundstück über Monate gar nicht verlassen durften und die Schulen geschlossen hatten, war kein Präsenzunterricht möglich, und auch ein Fernunterricht mit Arbeitsaufträgen etc. kam lange nicht zustande. Die Menschen hatten schlicht und ergreifend auch größere Sorgen…

Nachdem die Grundversorgung der Familien über unsere Essensausgabe gewährleistet war, entwickelte das PENADER gemeinsam mit uns Ideen, wie wir es den Kindern ermöglichen können, zu lernen. Neben dem Bildungsaspekt, der für uns als Bildungsprojekt natürlich eine ganz zentrale Rolle spielt, hielten wir es auch für besonders wichtig, den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. So entwickelten unsere Pädagogen vor Ort erst Arbeitszettel, dann ganze Arbeitshefte mit diversen Aufgaben, die mehrere Fächer abdeckten und gaben diese mit dem Mittagessen an die Familien aus. Sobald es möglich war, besuchten sie auch einige Kinder an deren „Haustüren“. Dabei wurde allerdings schnell klar, dass viele die Hefte nicht einmal angerührt hatten – es fehlte an Motivation und Unterstützung der Erwachsenen! Über die Monate im Lockdown hatten die Kinder sehr viel verlernt, die jüngeren Schüler konnten teilweise nicht einmal mehr ihren Namen schreiben… 

Nach den „Sommerferien“ begann im Februar das neue Schuljahr und nun boten auch die Schulen Fernunterricht mit online Arbeitsaufträgen und Videokonferenzen an. Dies bedeutete für unsere Kinder allerdings keinen Unterschied, denn nur 2% der Familien des PENADERs verfügen über die notwendigen technischen Geräte, WLAN hat niemand. Gleichzeitig stand fest, dass die Kinder aus armen Familien hier komplett abgehängt werden und nicht wenige die Schule damit endgültig abbrechen würden, wenn ihnen keine Möglichkeit, am Onlineunterricht teilzunehmen, sowie die dringend notwendige Unterstützung gegeben wird. 

Insbesondere aufgrund des letzten Punktes entschieden wir uns für eine Option im PENADER selbst: wir verlagerten die Computer des Projekts nach draußen, ließen Kabinen aus Plexiglas anfertigen und besorgten zusätzlich Headphones und Kameras. So konnten – unter den Hygienebestimmungen – zehn online Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Hier arbeiten nun seit einigen Wochen jeden Vormittag und Nachmittag Kinder des Projekts und können so am Fernunterricht teilnehmen! Währenddessen die Jugendlichen inzwischen recht wenig Unterstützung von unseren Pädagogen benötigen und sich schnell an die „neue Schule“ gewöhnt haben, ist die individuelle Betreuung der Jüngeren umso wichtiger: an unseren großen Tischen arbeiten die Kleinen nun gemeinsam mit den Pädagogen – selbstverständlich auch im Freien und durch eine Plexiglasscheibe getrennt – an den Schulaufgaben und üben Stück für Stück wieder das, was sie vielleicht schon einmal konnten.

Inzwischen kommen ca. 30 Kinder wieder täglich ins PENADER. Hier haben sie nun die gleichen Möglichkeiten wie andere Kinder ihrer Schulen: sie lernen und sie bekommen die nötige Unterstützung und Aufmerksamkeit – und sogar wieder ein Stück Normalität und Gemeinschaft… 

Alles zur Mitgliederversammlung 2021

Nachdem wir unsere Mitgliederversammlung letztes Jahr aufgrund der ganz neuen Coronasituation recht spontan nur im ganz kleinen Kreis halten konnten, haben wir uns dieses Jahr wieder mit allen bei Zoom „getroffen“. Bei Frühlingswetter kamen viele engagierte Mit-glieder zusammen! Eine Auswahl derjenigen, die sich auch gezeigt haben, seht ihr rechts. Schön, dass ihr da wart! Besonders gefreut hat uns, dass dieses Mal neben unseren treuen Hamburgern viele Mitglieder aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz dabei sein konnten. Diese Möglichkeit, sich online dazuzuschalten, wollen wir auch in den kommenden Jahren geben – auch, wenn wir uns dann hoffentlich wieder richtig versammeln können. Auch einige Interessierte haben wieder teilgenommen (und teilweise schon parallel ihren Mitgliedsantrag ausgefüllt J). Zuletzt konnten wir in online Gruppenräumen sogar zu unterschiedlichen Themen richtig in den Austausch kommen und neue Ideen entwickeln.

Die Pandemie hat 2020 auch Camiri schwer getroffen und so auch unsere Projektarbeit maßgeblich geprägt…Nachdem das Coronavirus auch in Bolivien bestätigt wurde, durften die Menschen monatelang kaum ihr Grundstück verlassen, unter 18- und über 65-Jährige sogar gar nicht. Dadurch konnten sie auch nicht mehr arbeiten, sodass viele Familien nichts mehr zu essen hatten. Wir sprangen bald mit Lebensmittel-lieferungen ein, was durch die Quarantänebestimmungen allerdings auch nur begrenzt möglich war. So warteten alle sehnlichst auf erste Lockerungen. Unsere Freunde vor Ort nutzen diese Zeit aber auch für die Planung und Vorbereitung einer Essensausgabe für die Kinder des Projekts und die ganze Nachbarschaft. Seit Juli wird täglich für über 200 Personen im PENADER gekocht und mittags stehen knapp 50 Familien vor dem PENADER Schlange, um sich und ihren Familien ein warmes Mittagessen und Brot für abends abzuholen. Unter strengen Hygieneauflagen wurden seitdem schon 28.031 Mittagessen an insgesamt 253 Menschen verteilt. In der Grafik links seht ihr in rot die Anzahl der versorgten Familien und in blau die Anzahl der verteilten Mittagessen. Neben der Versorgung all dieser Menschen war es auch für unsere zwölf MitarbeiterInnen ein großes Glück, weiterhin Arbeit und ein zuverlässiges Gehalt  zu haben. Momentan sind wir dabei, die Bildungsmöglichkeiten auszubauen. Fast ein Jahr lang herrschte Stillstand in den bolivianischen Schulen, doch nun beginnt langsam ein Fernunterricht. 

Bei der Wahl des Vorstandes wurden erneut Julius Knierer zum Vorstandsvorsitzenden, Marisa Amaya Rudilla zur stellvertretenden Vorsitzenden und Johanna Gewand zur Schatzmeisterin gewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurde unser erweiterter Vorstand, bestehend aus Alexander Maywurm, Marie Claes, Teresa Kückmann, Lutz Kirsten und Joshin Rose. Wir freuen uns außerdem, dass nun auch Natalie Sell, die sich ebenfalls seit vielen Jahren für Joven Esperanza einsetzt, in den erweiterten Vorstand gewählt wurde. Herzlichen Dank für euer Vertrauen!                                                                             Wir blicken – mit eurer Unterstützung – zuversichtlich ins Jahr 2021 und hoffen sehr, euch bei der nächsten Mitgliederversammlung wieder von Kinderlachen, gemeinsamem Lernen, Essen und Spielen im PENADER berichten zu können… Bis dahin halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Weihnachtsrundmail 2020

Dieses Jahr war für uns alle ein besonderes mit ganz neuen Herausforderungen…

Die Corona-Krise hat auch Bolivien sehr schwer getroffen. Anders als bei uns gibt es dort aber kaum staatliche Hilfe, sodass viele Menschen, die durch die Quarantäneregelungen beispielsweise nicht mehr arbeiten gehen können, ihre Familien nicht mehr ernähren können. Das PENADER hat auf unterschiedlichen Wegen versucht, „unsere“ Familien zu versorgen: nach ersten Lieferungen während der Ausgangssperre wird nun seit einem halben Jahr im Projekt für alle eingeschriebenen Kinder und deren Familien sowie viele weitere Menschen aus der Nachbarschaft gekocht. Diese kostenlose Essensausgabe ist für für viele im Dorf die einzige Mahlzeit am Tag und somit eine unbeschreiblich große Hilfe. In den letzten Monaten haben bis zu 40 Familien fünf Tage die Woche ein warmes Mittagessen abgeholt. So konnten knapp 250 Menschen mit einem täglichen Mittagessen versorgt und neun Mitarbeitern des PENADERs der Job gesichert werden. Seit Anfang Juli hat das PENADER 22.594 Mittagessen verteilt. Wir danken euch im Namen der bolivianischen Familien von Herzen, dass ihr das möglich macht!

Da auch die Schulen seit April geschlossen sind und es kein Homeschooling o.Ä. gibt, versuchen wir neben der Versorgung der Familien auch, Bildungsangebote für die Kinder in Form von Aufgabenheften etc. zu schaffen. Diesen so wichtigen Aspekt wollen wir im neuen Jahr noch weiter ausbauen, damit die Kinder nicht ganz aus der Übung kommen, bis die Schulen und das PENADER wieder öffnen dürfen… 

Damit du dir einen genaueren Überblick über die Situation in Camiri in diesem Jahr verschaffen kannst, haben wir ein Video zusammengestellt. Dieses findest du in unserem neuen, browserbasierten Vereinsverwaltungs-Programm „easyVerein„. Es handelt sich um ein professionelles Programm für die Vereinsverwaltung. Deine Daten sind hier sicher aufgehoben und du hast sogar deinen eigenen Mitgliedszugang, über den du unsere Veranstaltungen und freigestellte Dateien findest. Hierfür hast du gestern (evtl. im SPAM?) eine Mail bekommen, um dir ein Passwort einzurichten. Unter „Dateien“ gelangst du dann zum Video, alternativ kannst du es aber auch über YouTube aufrufen: https://www.youtube.com/watch?v=dqyhh2WNJSQ&feature=youtu.be. Solltest du Fragen zur Anwendung deines Mitgliedszugangs haben, melde dich gern bei uns.  

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Mitgliederversammlung im kommenden Jahr auch online stattfinden. Merke dir gerne schon einmal Sonntag, den 21.02.2021 ab 15 Uhr vor. Die offizielle Einladung mit Hinweisen zur digitalen Durchführung folgt im Januar.

Jetzt wünschen wir dir und deiner Familie erst einmal eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr!

DANKE FÜR ALLES und herzliche Grüße

Julius, Marisa und Jojo